Qualzucht


Zucht von "Minis" bedeutet Qualzucht
Mini....Bolonka /...Yorki /...Shih Tzu /...Malteser /...Bologneser usw.

Ohne Rücksicht auf gesundheitliche Defekte werden Hunde nach menschlichen Vorstellungen und Wünschen gezüchtet. Es ist vieles machbar, aber alles hat seinen Preis. Es entstanden, wie z.B. beim Chihuahua, Apfelköpfchen mit offenen Fontanellen, hervorstehenden Augen (Glupschaugen, sowie extreme PL (Patellaluxation). Viele Hunderassen haben mit massiven Rückenproblemen zu kämpfen, von schmerzhaften Muskelverspannungen bis zu richtigen Lähmungserscheinungen, wie es u.a. bei der französischen Bulldogge auftreten kann. Eine bei bestimmten Rassen wohlbekannte Deformation der Wirbel, führt zu einem jammervollen Zustand. Der Hund kann sich nicht mehr auf seinen Beinen halten,
die Hinterbeine knicken ständig um. Erst nach einer teuren tierärzlichen Behandlung können die Tiere wieder stehen und laufen. Doch diese rassetypische Wirbelfehlbildung und damit die Gefahr einer erneuten Lähmung begleitet die Hunde ihr Leben lang. Noch etwas tritt beispielsweise bei Bulldoggen auf. Die gewollt großen Köpfe führen häufig zu Geburtsproblemen. Der kindliche Kopf ist zu groß für das Becken der Mutter, der Mensch hilft mit einem Kaiserschnitt nach. Müssen denn wirklich Köpfe so gestaltet werden, dass die Welpen nicht mehr normal auf die Welt kommen können?
Müssen Nasen, wie etwa beim Shih Tzu, aufgrund beliebig festgesetzter Rassestandards so verkürzt werden, dass Tiere mit deformierten Nasen kaum atmen können und bereits nach wenigen Schritten zu keuchen beginnen, oder grunzen wie ein Schwein? Darf man es Lebewesen zumuten, in einem derartig wider seine Natur gestalteten Körper zu leben, nur weil wir es schön finden?


*** sollten Eigentumsrechte verletzt worden sein werden die Fotos umgehend entfernt

Besonders übel wird machen Kleinhunderassen mitgespielt

Sie sollen möglichst niedlich oder puppig aussehen. Große Augen, große rundliche Schädel, immer weniger Nase und vor allem immer kleiner werdend in ihren Körpermaßen, wie der Yorkshire-Terrier, Malteser, Shih Tzu, Pudel usw.. Die neuesten Kreationen nennen sich nicht mehr Minnis sondern TEA - cup und dann die jeweilie Rasse dahinter. Hier ein paar Beispiele. Anhand der Bilder kann man sehr deutlich erkennen, dass diese bedauernswerten, super kleinen Hündchen mit Sicherheit sehr, sehr klein bleiben werden. Sie leiden vermutlich unter so genanntem Zwergenwuchs. Auf den ersten Blick sagt natürlich jeder; "ooooh wie zuckersüß", aber das solche kleinen Miniaturhündchen im Grunde genommen keine lange Lebenserwartung haben und mit erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu rechnen ist, das wird nicht berücksichtigt, oder die Fans dieser Minis wollen diese Tatsache nicht wahr haben. Im Gegenteil; durch gezielte und vermehrte Nachfragen werden viele Züchter von Anhängern dieser Winzlinge noch ermutigt immer kleinere Vertreter der einzelnen Rassen zu züchten. Diese oben gezeigten Hündchen zählen bereits zu den Kleinhunderassen, aber das reicht vielen Fanatikern noch nicht. Nein sie wollen immer kleinere Welpen bzw. klein bleibende Hündchen.
Doch daß die Hunde immer kleiner werden hat seinen Preis: die Schädelknochen sind nahezu papierdünn und teilweise nicht mehr verwachsen. Im Schädel der Hunde bleibt lebenslang ein Loch. Beim Shih Tzu steht der Unterkiefer oftmals wie eine geöffnete Schublade vor, so dass kaum noch eine vernünftige Nahrungsaufnahme möglich ist, geschweige vom optischen Erscheinungsbild. Denn wer liebt es, wenn sein Hund ewig die unteren Zähne zeigt. Der Malteser, der ebenfalls von der Verzwergung betroffen ist, zeigt aufgrund der Kleinwüchsigkeit massive Gelenkprobleme, wie Patellaluxation (PL, Kniescheibenverlagerung), Apfelköpfchen und teilweise erhebliche Herzprobleme.




Die Unvernunft der Züchter macht leider vor keiner Rasse halt. Auch bei den Bolonka Zwetna geht der Trend immer mehr in Richtung, so kleinwüchsig wie möglich. Beim Bolonka zwetna lieben einige unvernünftige Züchter bei ihren Zuchttieren den puppigen, niedlichen Gesichtsausdruck und den Kleinwuchs. Sie züchten vornehmlich mit besonders kleinen Exemplaren (unter 3kg), um so ein so genanntes Kindchenchema in ihren Nachwuch zu produzieren. Obwohl es für alle Kleinhunderassen einen allgemeingültigen Rassenstandard gibt, geben die Züchter, wegen besseren Abverkaufs besonders kleiner, süßer Welpen, immer wieder den unqualifizierten Wünschen der Welpenkäufer nach, die solche Miniaturhunde über alles lieben, ohne die gesundheitlichen Konsequenzen zu berücksichtigen.
Auch der kleinste aller Hunde, der Chihuahua musste immer noch kleiner werden, obwohl sie im Heimatland durchaus normale, kompakte Kleinhunde mit einem Gewicht von über 2kg, sind. Und das Groteske ist, Tiere, die gesund und reinrassig sind, aber nicht den überzogenen Rassekriterien entsprechen, werden zur Zucht nicht zugelassen.

An dieser Stelle einige interessante Links zum Thema:

1. Gesundheitsdefizite
2. Rassedispositionen
3. Qualzuchten Hunde

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