Zwingerzucht



Zwingerhaltung
. . . von Kleinhunderassen,

- warum tun Sie Ihrem Hund das an?
Jeder Welpe der zur Welt kommt ist wie ein ungeschliffener Rohdiamant. Seine ersten Lebenswochen sind von entscheidender Bedeutung für seine weitere Entwicklung. Ein Welpe der hier nicht umfangreich die Möglichkeit erhält ein positives Vertrauensverhältnis zum Menschen aufzubauen ist nahe zu irreversibel umweltuntauglich und damit im Extremfall auch nicht lebensfähig.



Jeder Züchter sollte sich darüber im Klaren sein, dass der Aspekt der Prägung der Korrelation von Instinktgebundenheit und Umweltoffenheit sowie der einzelnen Prägungs- und Entwicklungsphasen sich bei einem Welpen nur vorzüglich entwickeln können, wenn er in einem optimalen Umfeld aufwächst. Die ersten fünf Monate sind äußerst entscheidend für die weitere Entwicklung des Hundes, so ist dennoch das Lernen und damit die Veränderung der Verhaltensweisen des Hundes niemals vorbei. In der Regel werden die Welpen zwischen der 8 und 12 Woche (Weidt empfiehlt die 10 Woche) abgegeben. Dies ist eine sehr sensible Phase und der neue Hundebesitzer sollte sich seiner Verantwortung gegenüber seinem kleinen Schützling aber auch seiner Umwelt deutlich bewußt werden. Sicherste Garantie einen umfassend geprägten und umweltoffenen Hund zu erhalten ist es ihn überall am täglichen Leben teilhaben zu lassen und das bereits beim Züchter während der Aufzucht. Allerdings ist ein Welpe aus einer reinen Zwingerhaltung hier deutlich im Nachteil gegenüber einem Welpen, der aus einer liebevollen Familienaufzucht kommt und somit an die alltäglichen umweltbedingten Geräusche gewöhnt ist. Der Alltag bringt so viele unbekannte Situationen mit sich, so dass es nur sehr schwer möglich sein dürfte für einen Welpen aus Zwingerhaltung auch nur annähernd so umfassend gezielt ähnlichen Situationen auszusetzen, wenn ihm die Teilnahme am Alltagsleben verwehrt bleibt.



Ergo: der Hund gehört zu seinen Menschen und sollte möglichst überall dabei sein. Daraus folgt, dass sich eine Zwingerhaltung [vor allem bei Kleinhunderassen, wie dem Bolonka zwetna] verbietet. Ein generelles Verbot der Zwingerhaltung für Kleinhunderassen wäre ein wirklicher sinnvoller Ansatz die Gefahr der Isolation der Welpen zu vermeiden. Ein wahrer Hundeliebhaber/Züchter sollte seine Hunde niemals in einen Zwinger sperren und sie womöglich nur einmal am Tag herauslassen. Jeder Züchter weiß, wie unentbehrlich für Hunde Kontakte zu "seinem" Menschen sind. Dem ständig im Zwinger gehaltenen Hund bricht im wahren Sinn des Wortes das Herz, das für seinen Menschen und seine Familie schlägt. Treue, Zugehörigkeit, der Instinkt des Beschützens und Verteidigens, all das zerbricht an den Gitterstäben des Zwingers, der für jeden Hund ein unüberwindlicher Kerker, eine für das Tier unverständliche Mauer, die ihm angeborenes Verhalten und jede Lebensfreude zerstört.



Ein Hund gehört, rund um die Uhr, an die Seite seiner Menschenfamilie!!!

Wer dies nicht akzeptiert, seine Zuchthunde aus seinem Lebensraum ausgrenzt, quält sein Tier und läßt es leiden. Hundezwinger sind ein Relikt aus vergangenen Zeiten und sollten verboten werden, oder können Sie sich vorstellen Ihren kleinen Kuschelliebling, mit dem Sie schmusen und spielen in einem Zwinger einzusperren???

Es gibt im Internet sehr viele Beiträge und Videos zu diesem Thema. Doch wir haben bewußt darauf verzichtet diese Dokumentationen auf unserer Webseite darzustellen, weil wir solche Mißhandlungen der Hunde nicht akzeptieren und ertragen können.


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